Mit Simulationen die Welt von Morgen planen

16.08.2021

Im Rahmen seiner Sommertour hat der Kandidat für die Bundestagswahl im Herbst Henrik Statz gemeinsam mit dem für den Main-Kinzig-Kreis zuständigen FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn und dem Kreistagsmitglied Prof. Dr. Joachim Fetzer die SimPlan AG mit Hauptsitz in Hanau besucht. 

Im Gespräch stellte Vorstandssprecher Prof. Dr. Sven Spieckermann klar, dass das 1992 gegründete Unternehmen an zwölf Standorten in Deutschland und Österreich rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Jahresumsatz in Höhe von rund 16 Millionen Euro beschäftigt. Die SimPlan AG ist an zahlreichen Forschungsprojekten von Ländern, Bund und der EU beteiligt.

„Unser Unternehmen bietet Simulationslösungen unter anderem für Produktions- und Logistikprozesse an. So schaffen wir für unsere Kunden die Möglichkeit, teure Ausfallszeiten in der Produktion zu verhindern und sogar vorbeugende Wartungsmaßnahmen vorherzusagen und damit effizientere, schnellere und ausfallsichere Fertigungsverfahren zu realisieren“, erklärte Prof. Dr. Spieckermann den Freien Demokraten. Außerdem führe SimPlan auch regelmäßig Personenstromsimulationen durch, um Entfluchtungs- und Evakuierungsszenarien zur Optimierung von Serviceangeboten für Kunden zu simulieren. Die sogenannte Krankenhaussimulation hingegen komme insbesondere bei Optimierungsprojekten sowie Neu- und Umbauplanungen, aber auch bei der Überprüfung von Notfallszenarien, zum Einsatz.

„Ergänzend bieten wir zudem Dienstleistungen im Bereich der Projektunterstützung, der Künstlichen Intelligenz, oder auch der 3D-Simulation und virtuellen Realität an“, erläuterte der Vorstandssprecher. 

Auf die Frage der Freidemokraten, wie das Unternehmen die Corona-Krise überstanden habe, antwortete Prof. Dr. Spieckermann: „Einige unserer Kunden hatten ihre Projekte, als die Corona-Krise begann und die Unsicherheit wuchs, schlagartig eingefroren.  Teilweise mussten wir deshalb für einige Monate Kurzarbeit anmelden. Zwischenzeitlich hat sich die Situation glücklicherweise wieder verbessert, unsere Auftragsbücher sind voll.“ 

Die Nachwuchsgewinnung spiele für SimPlan eine sehr große Rolle. „Um unseren Kunden bestmögliche Dienstleistungen unterbreiten zu können, setzen wir auf hochqualifizierte Fachkräfte. Auch die eigene Aus- und Weiterbildung von Nachwuchskräften kommt in unserem Unternehmen nicht zu kurz.“

Die vielen Möglichkeiten von Simulationen des Unternehmens beeindruckten die FDP-Politiker. „Es ist eindrucksvoll, wie umfangreich und zielsicher die Simulationen des Hanauer Unternehmens sind. Der Erfolg spricht für sich, nicht nur Kunden aus dem Logistikbranche können davon profitieren. Auch Kommunen werden diese für ihre Probleme des Verkehrs einsetzen“, erklärte der ehemalige Justizminister Hahn bei dem Austausch. 

Für die heimischen Freidemokraten sei auch nach diesem Gespräch klar, dass sich sowohl das Land Hessen als auch der Bund stärker in der Forschung engagieren müssen, auch in finanzieller Hinsicht. Die Simulationsbranche bietet bereits heute zahlreiche Chancen und Möglichkeiten für Unternehmen in Hessen. Um weitere Erfolge erzielen zu können, sei neben unternehmerischem Engagement auch eine Stärkung der Projektforschung notwendig. „Nicht nur öffentliche, sondern auch private Forschung und beste Forschungsbedingungen sind die Grundlage für Innovation und Fortschritt in unserem Land und weltweit. Sie öffnen neue Chancen für unsere Gesellschaft und die Bekämpfung globaler Herausforderungen. Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass der stete Wandel der Wirtschaft neue Ideen und Wege erfordert“, stellten die heimischen FDP-Politiker Henrik Statz und Prof. Dr. Joachim Fetzer abschließend fest.

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Foto vlnr.: Prof. Dr. Sven Spieckermann, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, Dr. Ulrich Burges, Dr. Harry Kerstenbaum, Henrik Statz, Prof. Dr. Joachim Fetzer