Mehr Tempo beim Wasserstoff

Besuch bei Evonik: Wasserstoff ist wichtige Grundlage für Energieerzeugung und Industrieprozesse

Gemeinsam mit Henrik Statz, dem Bundeskandidaten der FDP für den Wahlkreis 180 Hanau und dem Kandidaten für dei Stadt Offenbach und den Westkreis Offenbach, Ernestos Varvaroussis hat der Vorsitzende der Freien Demokraten im Hessischen Landtag und energiepolitische Sprecher, René Rock am 2. September 2021 die Evonik Industries AG in Hanau besucht. „Es muss auch zukünftig Industriestandorte in Deutschland geben, und dabei spielen die Gewinnung und der Transport von Wasserstoff für die Stromerzeugung und die industrielle Verwendung eine entscheidende Rolle“, sagte Rock im Gespräch mit Standortleiterin Kerstin OBERHAUS und Barbara FIALA, Director Government Affairs. „Es ist unfassbar, dass die schwarz-grüne hessische Landesregierung immer noch keine Wasserstoff-Strategie hat und auch beim Bund keinerlei Förderprojekte beantragt hat. Wer wirklich den CO2-Ausstoß reduzieren will, der muss in der Übergangsphase auch blauen Wasserstoff fördern. Nur der umfassende, koordinierte Ausbau von Wasserstofftransportnetzen sowie die technologieoffene Förderung von Herstellungskapazitäten von treibhausgasarmen Wasserstoff wird den vielseitigen Einsatz von Wasserstoff ermöglichen. Dazu gehören auch onsite Lösungen zur Herstellung von Wasserstoff, damit die Industrie, wie z.B. die Evonik Anlage von Wasserstoff-Peroxid, künftig mit treibhausgasarmen Wasserstoff sicher versorgt werden kann. Von einer integrierten Planung oder Bedarfserfassung von Wasserstoffanwendungen, insbesondere auch in der Chemieindustrie ist in Hessen nichts erkennbar.“

Die Freien Demokraten haben ein Gesetz zur Förderung von Wasserstoff in den Landtag eingebracht. „Die Industrie kann Teil der Lösungen für unsere Zukunft sein, der zentrale Forschungshub hier in Hanau beeindruckt mich. Die Chancen von Wasserstoff für die Energieerzeugung oder hier bei Evonik für Industrieprozesse liegen auf der Hand. Die hessische Landesregierung scheint nicht zu erkennen, dass das Beharren auf grünem Wasserstoff weder dem wachsenden Strombedarf noch den Möglichkeiten chemischer Prozesse und schon gar nicht dem Klima gerecht wird. Die Strategie der Europäischen Union mit dem Ansatz „low, very low und zero CO2“ ist hier entschieden zukunftsorientierter, betonte Rock.“